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Aktuelles

26.09.2019

Berlin Inline Marathon 2019

Bericht von Jakob

Meine Frau und ich treffen am Donnerstag Nachmittag in Berlin ein, das Wetter ist nicht super, aber trocken. Abends gehen wir mit der Verwandschaft indonesisch Essen.
Am Freitag regnet es fast den ganzen Tag. Das stört noch nicht so heftig, ich muss sowieso im Tempelhof die Startunterlagen abholen.
Für Samstag sagen die meisten Websites und Apps besseres Wetter an; das stimmt mich optimistisch, denn ich möchte diesmal unter 1:24 fahren.
Und tatsächlich ist es am Samstag Morgen trocken... aber leider nur am Morgen.
Vom Hotel gehen wir zu Fuss zum Startgelände. Bereits am Potsdamer-Platz müssen wir uns wegen heftigem Regen unterstellen, nun ist es definitiv Zeit für die Regenrollen.
Auf dem Weg zu Start treffen wir noch einen jungen Amerikaner aus Seattle. Das letzte Mal in Berlin hat er das Rennen in 58 Minuten beendet;
und auch diesmal will er ohne Regenrollen fahren. Seattle hat immerhin 300 Regentage im Jahr.

Nach einem kurzen Einfahren rolle ich langsam zum Startblock C (für Zeiten unter 1:26). Das Gewitter ist leider noch nicht vorbei,
es giesst wieder heftig und die Bäume bieten nur wenig Schutz. Wegen dem Regen wird der Start noch fünf Minuten später angesetzt;
wir sind doch schon alle nass und langsam wird's kalt, wir wollen los.
Der Speaker ruft wegen glitschigen Strassen immer wieder zu vorsichtigem Fahren auf und kündigt weiteren Regen an.
Der Start verläuft äussert langsam, es ist selbst mit den Regenrollen extrem rutschig. Ich frage mich, wie ich das die ganzen 42 km durchhalten soll. Nach dem Kreisel am grossen Stern
wird der Belag ein wenig griffiger und es bilden sich die ersten Gruppen. Viele Skater fahren aber solo und mit grossem Abstand auf den Vordermann/frau.
Ich schliesse mich einer Gruppe vom Inlineclub Greifensee an. Wir fahren alle auf Sicherheit; gute Zeiten kann man unter diesen Umständen sowieso vergessen.
Es schüttet schon wieder, die Strassenverhältnisse sind je nach Belag super rutschig, und in den Kurven gibt es häufig Stürze. Unsere Gruppe kommt zum Glück unfallfrei durch.
Gegen Ende des Rennens wird es trockener und wir geben kurz vor dem Brandenburger-Tor noch einmal Gas und kommen so mit einer Zeit von 1:47 ins Ziel.
Die Elite-Männer brauchen diesmal 1:10 (sonst 0:56), die Frauen 1:25.

Nach dem Duschen war dann Putzen und Trocknen der Skates angesagt. Am Sonntag sind wir dann weitergereist auf die Insel Rügen, wo es die ersten beiden Tage auch nur nass war :(

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