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Gigathlon 2016

10. - 12.06.16

Ein Erlebnisbericht aus meiner Sicht:

Am Freitag machen wir uns auf den Weg nach Erstfeld, wo das Gigathlon Camp seinen Platz einnahm. Mit zunächst sommerlichem Wetter und unter allgegenwärtig gut gelaunten Gigathleten melden wir uns an und stellen danach unsere Zelte auf. Die Strecke zwischen dem Camp und den Zelten ist ein langer Fussmarsch - den werden wir noch einige Male auf uns nehmen. Wir essen und bereiten uns auf einen sehr langen und nassen Samstag vor und gehen früh schlafen.

Früh morgens um 4:00 Uhr klingelt der Wecker. Unsere Schwimmerin ist schon am Morgenessen. Das mache ich jetzt auch. Die Reise ins Tessin braucht Zeit. Das soll nun also die Sonnenstube der Schweiz sein?? Es regnet in strömen. Aufgrund Gewitter wird die Schwimm-Etappe im Lago Maggiore abgesagt und durch eine Laufstrecke ersetzt.

Mit einem trockenen Start beginnt der Wettkampf im Tessin. Bald wird es wieder nass. Mir Regenrollen ausgerüstet mache ich mich mit den Inline Skates parat. Dann geht es los. Die Strecke ist durch den Regen und zum Teil recht stark verschmutzten Velowegen rutschig und abenteuerlich. Nach 42 km komme ich aber sturzfrei ins Ziel und bin froh, den letzten Kilometer noch auf schöner und trockenen Strasse abzuschliessen. Bei sommerlichen Temperaturen wehseln wir auf die Bikestrecke. Und schon bald wird es wieder nass. Unser Biker ist schnell und gut unterwegs. Bald folgt der Wechsel aufs Rennvelo.

Die Rennvelo-Etappe hat's in sich. Der Nufenen- und anschliessend noch der Furkapass gilt es zu bewältigen. Schon in der Hälfte folgen wieder Gewitter. Alle die jetzt mit dem Rennvelo unterwegs sind werden richtig nass und bei den Abfahrten (von über 2800 müM) richtig ausgekühlt. Halb erfohren und zerstört trifft unser Rennvelofahrer eine halbe Minute vor Zielschluss in der Wechselzone ein... Geschafft!

Jetzt noch die Laufstrecke und der erste Tag ist überstanden. Diese Strecke verlangt alles von unserer Läuferin ab. Durch eine Schlucht kämpft sie sich mitten in der Nacht durch den endlos scheinenden Trail Kurz vor Mitternacht läuft sie erschöpft im Ziel ein.

Was für ein Tag! Bei diesem Wetter fordert der ohnehin strenge Gigathlon 2016 massiv mehr von uns.

Am Sonntag starten wir mit schönem Wetter in die zweite Hälfte. Die Schwimmstrecke wird aufgrund des kalten Urnersees verkürzt. Unsere Läuferin absolviert heute die Inline-Strecke. Zum Glück noch bei trockenen Strassen. Nach 21 km folgt der Wechsel auf's Rennvelo. Diese Strecke übernimmt heute unser Biker. Er meistert die erste Fahrt über den Klausenpass mit bravur. Bei der zweiten erwischt auch er die sich nähernde Gewitterfront. Nach der kalten Abfahrt trifft er in der Wechselzone ein und ich übernehme die Bikestrecke. Mit etwas Regen ist es ein gutes Bike-Wettkampf-Wetter.

Der Aufstieg ist lang und besonders eine längere Schiebepassage nimmt Zeit in Anspruch. Wo ist bloss dieser See? Dort solte der Verpflegungsposten und der höchste Punkt sein... Erst ganz oben angekommen, kann man den See sehen. Ich wechsle auf warme Kleider und bereite mich auf eine rasante Abfahrt vor. Danach noch eine mühsamer Geganstieg und noch die flachen Kilometer bis ins Ziel flitzen und geschafft ist auch diese Etappe. Nun muss nur noch unser Läufer - der am Vortag die Rennvelostrecke gefahren ist - das ganze ins Ziel laufen. Mit einer guten Zeit können wir gemeinsam den Gigathlon 2016 ins Ziel laufen. Geschafft! Wir haben den Giagthlon 2016 gefinished!

Daran werden wir uns noch lange erinnern. Just Massive - massiv anstrengend wars!

Willkommen im Tessin

 

Start Team of Five

 

Gigathlon Wegweiser


 

Daniel Künzi

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